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Beschreibung von Ratte und Maus
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Für eine erfolgreiche Rattenbekämpfung benötigen Sie:
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Profiwissen
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Praxis Tipps
Profi Mittel
Alte Hausmittel
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Ködermittel
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Das Köderverfahren seit jeher überragende Bedeutung. Daran wird sich auch in Zukunft kaum etwas ändern. Der wesentlichste Vorzug ist die Wirtschaftlichkeit. Der prinzipielle Nachteil, daß der Erfolg an die freiwillige Aufnahme oder Ablehnung des Giftes gebunden ist, wurde inzwischen minimiert.
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Köderstationen
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ür das geschützte Auslegen wurden besondere Köderdepots entwickelt, angefangen von kleinen Schachteln bei Mäusen bis zu verschließbaren Köderboxen aus Holz, Plastik oder Metall für Ratten.
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Schlagfallen
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Viele professionelle Schädlingsbekämpfer halten vom Fallenfang gegen Nager überhaupt nichts. Diese Ansicht ist komplett falsch und wird durch emotionale statements (...sieht laienhaft aus, etc.) gebildet.
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Lebendfangfallen
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Mit Lebendfangfallen fangen Sie viele Mäuse - ganz ohne Gift oder Köder. Plazieren Sie die Fallen entlang der Wände usw. Mäuse sind neugierig und werden durch die Fallen angezogen. Werden Fallen fachmännisch gewartet, entstehen keine Kadavergerüche.
Fallen bieten also massenhaft Vorteile. Sie machen ökologischen und ökonomischen Sinn und sollten als wichtiger Bestandteil des integrierten Schädlingsmanagements Grundüberlegung jedes professionellen Schädlingsbekämpfers sein. Gehen sie in die Falle hinein, wird die Trittschwelle berührt und ausgelöst. Damit werden die Mäuse durch das Drehelement in das Depotteil transportiert. Ist erst eine Maus gefangen, zieht das andere an. Allerdings muß bei Lebendfallen der Tierschutz beachtet werden.
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Ködertränken
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Ist im Befallsgebiet kein Wasser vorhanden, bieten sich Flüssigköder an, die dann sehr gern angenommen werden. Die Flüssigköder werden einfach angemischt und in Ködertränken bereitgestellt.
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Die in unseren Breiten auftretenden Nager sind hauptsächlich Wanderratten (rattus norvegicus) und Hausmäuse (mus musculus).
Sie begleiten als kommensale Nager (Nager,die in unmittelbarer Umgebung des Menschen vorkommen) den Menschen schon seit undenklichen Zeiten und haben bis jetzt allen Ausrotttungsversuchen widerstanden.
Dies ist kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, welch gewaltiges Vermehrungspotential sie besitzen.
Eine relativ neue Erhebung aus Großbritanien aus dem Jahre 1995 ergab sogar, daß Ratten-und Mäusebefall eher zu- als abnimmt. Insgesamt gesehen sind den Nagern anzurechnenden Kosten enorm.
Ratten und Mäuse findet man überall, wo Nahrung und Verstecke vorhanden sind. Die Verfügbarkeit dieser Resourcen bestimmt die Populationsdichte. Unter idealen Lebensbedingungen kann ein einziges Mäusepaar über 2000 Nachkommen im Jahr produzieren, ein Rattenpaar etwa 800.
In der Kanalisation, im Garten (besonders gern unter dem Gartenteich) findet man häufig Spuren von ihnen.
Aber auch über das WC können Ratten ins Haus eindringen. Hier hilft die Rattstop Rattenschutzklappe. In der Funktion, als Rattenschutz, verhindert RATTSTOP das Eindringen von Ratten, durch die Abwasserleitung der Toilette, in Wohn- und Geschäftsbereiche.
Die Hausmaus (mus musculus)
- Gewicht: 15g
- Kopf-Rumpflänge: 6-9 cm
- Schwanzlänge: 8-10 cm
- Vorkommen: im Freien und in Gebäuden in Deutschland kommen zwei Unterarten vor: die Hausmaus (Mus musculus domesticus) kommt westlich der Elbe vor, die Nördliche Hausmaus oder Feldhausmaus (Mus musculus musculus) kommt dagegen östlich der Elbe vor, in Bayern verläuft die Trennungslinie zwischen den Gebieten der beiden Unterarten auf der Linie Regensburg-München-Chiemsee
- Nahrung: Getreideprodukte, kann ohne Flüssigkeit auskommen
frisst von allem nur kleine Mengen auf einmal, etwa 3g am Tag
- Praxis Tipps zur Mäusebekämpfung
- Mittel zur Mäusebekämpfung
Die Wanderratte (rattus norvegicus)
- Gewicht: 300g
- Kopf-Rumpflänge: 25-25 cm
- Schwanzlänge: 15-20 cm
- Aussehen: kleine Augen, abgerundete Schnauze
- Vorkommen: im Freien, am Gewässern, in der Kanalisation und in Gebäuden legt unterirdische Bauten an, schwimmt und klettert gut
- Nahrung: Allesfresser, frißt etwa 300 g am Tag, müssen am Tag ca. 20 ml Flüssigkeit aufnehmen
- Population: sie lebt ca 9-18 Monate lang, die Weibchen gebären 7 x pro Jahr 8-10 Junge pro Wurf
- Praxis Tipps zur Rattenbekämpfung
- Mittel zur Rattenbekämpfung
Identifzierung

Wie können Sie Mäusebefall vorbeugen?
- Achten Sie in Ihrem Umfeld auf hygienische und saubere Verhältnisse.
- Lassen Sie keine Nahrungs- und Futtermittel offen auf Ihrem Grundstück stehen.
- Wenn Sie selbst kompostieren, gehören Küchenabfälle nicht auf, sondern in den Kompost. Sie sollten geschlossene Komposter bevorzugen, die zum Boden mit einem engmaschigen Metallgitter versehen sind.
- Die Entsorgung von Nahrungsmittelresten und -abfällen über die Kanalisation ist auch nach vorhergehender Zerkleinerung aufgrund der Abwassersatzungen nicht zulässig und würde das Nahrungsangebot für die Ratten in der ohnehin befallenen Kanalisation erweitern.
- Das Eindringen von Ratten in die Gebäude können Sie erschweren, indem Sie alle Öffnungen und Schlupflöcher verschließen. Achten Sie auch auf Abwasserschächte und Leitungen.
- Füttern Sie bitte keine Tauben, weil hierdurch Ratten angelockt werden.
Vergleich der Ködermittel
Giftköder:
- das Köderverfahren hat seit jeher überragende Bedeutung
- der wesentlichste Vorzug ist die Wirtschaftlichkeit
- der prinzipielle Nachteil, daß der Erfolg an die freiwillige Aufnahme oder Ablehnung des Giftes gebunden ist, wurde inzwischen durch die Vielzahl an Köderformulierungen minimiert.
- Bezugsquellen für Giftköder
Streupulver:
- zur Zwangsbegiftung ist es relativ aufwendig
- das Risiko der Verschleppung oder Verbreitung durch Luftzug o.ä. ist ein Nachteil
- der Wirkstoffgehalt in Streupulvern sehr viel höher ist als in Ködern.
- Bezugsquellen für Streupulver
Räuchermittel:
- sind bei der Erdbautenbegasung im Freien angebracht, in Räumen aber viel zu gefährlich und darum verboten (Giftgas, Feuergefahr).
Fangleime:
- haben sich in anderen Staaten bewährt, werden aber hier aus tierschutzrechtlichen Gründen weder zugelassen noch von Tierfreunden geduldet.
- die Methode ist ziemlich arbeitsaufwendig.
- Vorteilt: die Kadaversuche entfällt.
Fallen:
- Rattenfallen oder Mäusefallen ähneln im Prinzip dem Fangleim, werden aber gewohnheitsmäßig toleriert, obwohl sie durchaus nicht sofort zur schmerzlosen Tötung führen.
- Lebendfallen sind nicht zu empfehlen. Der Arbeitsaufwand bei der Fangmethode ist bei Haushaltungen bzw. Kleinobjekten tragbar.
- Für gewerbliche Schädlingsbekämpfer und Großobjekte scheiden Fallen aus. Bei starkem Befall gibt es stets eine Anzahl fallenscheuer Exemplare, so daß eine Tilgung oft nicht möglich ist.
- Bezugsquellen für Schlagfallen
- Bezugsquellen für Lebendfangfallen
Hunde und Katzen:
- jagen seit jeher Ratten bzw. Mäuse.
- Aus hygienischen Gründen verbietet sich der Einsatz in den meisten Räumen. Außerdem läßt sich allenfalls eine Befallsreduktion erreichen.
- Im privaten Bereich bzw. zur Unterstützung sind Katzen jedoch durchaus tüchtige Helfer.
Repellierende Geräte:
Bekämpfungstechnik
Ratten
- Ratten sind mißtrauisch und gehen oft erst nach tagelangem Zögern an Neues heran.
- Einmal akzeptierte Köder werden bis zur Sättigung am gleichen Ort gefressen.
- Darum genügen relativ wenig Köderplätze an der Peripherie des Raumes bei den benutzten Laufwegen etc.
- Ratten fressen pro Tag etwa 10-15 g
Mäuse
- Mäuse dagegen sind ausgesprochen neugierig und probieren den Köder sofort.
- Sie fressen im Lauf von 24 Stunden 15 - 25mal an verschiedenen Stellen und jedesmal immer sehr wenig.
- Nur an 2-3 Stellen wird deutlich mehr gefressen.
- Diese "Vorzugsplätze" werden täglich gewechselt - unabhängig vom Nahrungsangebot.
- Es ist unerläßlich, im Raum sehr viele kleine Köderstellen einzurichten - auch wieder vorzugsweise an der Peripherie - zumal das Revier einer Mäusefamilie bei reichlicher Nahrung und bei starkem Befall oft nur wenige qm groß ist!
- Es kann sogar auf einen einzigen Palettenstapel beschränkt sein. Zu wenige und außerhalb der Reviere placierte Köderstellen sind der häufigste Bekämpfungsfehler.
- Mäuse fressen am Tage etwa 1-4 g.
Die Menge je Köderstelle richtet sich nach der Giftart, nach der Zahl der Köderstellen und nach der Befallsstärke. Tagelanges Vorködern, d.h. Anbieten des unbegifteten Köders zur Gewöhnung ist bei allen Blutgerinnungshemmern einschließlich Bromadiolon überflüssig. Nur bei den überholten Starkgiften war Vorködern nötig. Als flankierende Maßnahme sollte man im Objekt für größtmögliche Sauberkeit sorgen. Überflüssiges Verpackungsmaterial ist zu entfernen. Abfälle sind in sicher verschließbaren Behältern zu lagern.
Geschützte Auslage der Köder
- Für das geschützte Auslegen wurden besondere Köderdepots (Köderboxen) entwickelt, angefangen von kleinen Schachteln (etwa 15 x 5 x 5 cm, mit 3 cm-Löchern in den Stirnseiten) bei Mäusen bis zu verschließbaren Köderboxen aus Holz, Plastik oder Metall für Ratten.
- Köderkisten für Ratten sollen nicht weniger als 20 cm hoch sein, damit die Tiere in hockender Stellung fressen können. Sonst wird gern Köder herausgescharrt. Die Grundfläche sollte etwa 50 x 30 cm groß sein, damit mehrere Ratten zugleich fressen können. In den Stirnseiten müssen sich gegenüberliegende Schlupflöcher mit 6 cm Durchmesser sein und zwar unten seitlich.
- Die Kisten sind so aufzustellen, daß die Schlupflöcher dicht bei der Raumwand sind. Der Futtertrog in der Köderkiste wird vorzugsweise als Krippe ausgebildet, um größere Ködermengen vorrätig halten zu können. Weitere Hinweise auf Anfrage.
- Die Sicherung des Köders kann auch durch vorgelehnte Bretter, umgestülpte Obstkisten / Obststeigen, Firstziegel, Rohrstücke u.ä. erreicht werden.
- Bezugsquellen für Köderstationen
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